 | Gesundheit am Arbeitsplatz |
Anonymous schreibt "Nicht nur in Deutschland ist die Zahl der Menschen, die unter chronischen Rückenschmerzen leiden, in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Entsprechend klettern die Kosten für Therapie- und Reha-Maßnahmen, aber auch die Belastung der Wirtschaft durch Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung wächst von Jahr zu Jahr. Somit ergibt sich die Notwendigkeit, Arbeitsplätze so einzurichten, dass daraus möglichst keine Erkrankungen resultieren.
Voraussetzung dafür ist die Berücksichtigung neuester Erkenntnisse der Wirbelsäulenforschung.
Diese wurden auf dem 2. Interdisziplinären Kongress Wirbelsäulenfoschung "ergomechanics" (alle Infos unter www.ergomechanics.de) in Amberg von führenden Wissenschaftlern vorgestellt. Einhelliges Fazit der Experten: Bewegung, Dynamik und wechselnde Körperhaltungen sind elementare Voraussetzungen zur Gesunderhaltung des Rückens! Starre Haltungen fördern hingegen Degenerationsprozesse der Bandscheibe und leisten Rückenproblemen Vorschub.
Der Kongress wurde vom Fahrzeugzulieferer Grammer AG initiiert. Der Amberger Sitzhersteller verlieh im September außerdem den "Grammer European Spine Journal Award 2005", die höchstdotierte Auszeichnung der Wirbelsäulenforschung. Den diesjährigen Preis erhielten die britischen Forscherinnen Susan Bibby und Jill Urban für ihre Forschungen über den Einfluss von Nährstoffmangel auf Lebensfähigkeit und Aktivität von Bandscheibenzellen.
Gesundheit am Arbeitsplatz
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