 | Sport und Immunsystem |
Anonymous schreibt "Vorsicht bei Leistungssport / Am meisten unterstützt Schwimmen die Abwehrkräfte. Sport schützt vor Erkältungskrankheiten. Aber welchen und wie viel Sport soll ich treiben, damit mich Schnupfen-Viren verschonen und Husten und Heiserkeit keine Chance haben? Wissenschaftler nahmen jetzt verschiedene Sportarten unter die Lupe: Walken, Turnen, Rudern, Ringen, Schwimmen, Joggen, Langstrecken - bis hin zum Marathonlauf. In den Blut- und Speichelproben fahndeten sie nach Substanzen, die mit der Infektabwehr in Zusammenhang stehen. Sie untersuchten die Konzentration von so genannten Immunglobulinen - körpereigenen Eiweißantikörpern, die Viren und Bakterien schon auf der Schleimhaut von Nase, Mund und Rachen den Garaus machen. Außerdem wurde im Blut der Probanden die Zahl der natürlichen Killerzellen bestimmt - das sind bestimmte weiße Blutkörperchen, die gezielt Viren und Tumorzellen angreifen.
Das Ergebnis: Sport - in Maßen - macht die Abwehr stark. Am meisten unterstützt Schwimmen die Abwehrkräfte. Das gleiche gilt für ruhiges Joggen - drei- bis fünfmal die Woche ca. 45 Minuten lang. Marathonläufer, die ein hohes Kilometerpensum absolvieren, schwächen ihre Abwehrkräfte. Sie erkranken schon in der Vorbereitungsphase auf ihr Rennen doppelt so häufig wie sportlich Inaktive. Nach einem harten Wettkampf versechsfachte sich sogar das Infektionsrisiko.
Viele von ihnen nutzen die Heilkraft der Milzpeptide (enthalten in Polyerga-Dragees, rezeptfrei, Apotheke). Sie enthalten Eiweißbausteine, die Millionen von Abwehrzellen im Blut im Kampf gegen Viren und Bakterien vereinen. Milzpeptide können die Aktivität natürlicher Killerzellen um bis zu 30 Prozent verstärken - und dann haben Schnupfen & Co. schlechte Karten. Denn wenn die körpereigenen Abwehrkräfte voll auf der Höhe sind, können sie sogar die echten Grippe-Viren (Influenza) in die Flucht schlagen.
Ursprünglich entwickelt wurden die Milzpeptide für Krebspatienten, deren Immunsystem durch Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie stark geschwächt worden ist. Studien zeigten: Die Patienten leiden bei einer Behandlung mit Milzpeptiden weniger unter den Nebenwirkungen der Krebstherapie, sie waren nicht mehr so müde, nahmen an Gewicht zu und hatten bessere Blutwerte als Krebspatienten, die keine Milzpeptide bekommen hatten. Diese immunstärkende Wirkung nutzt heute auch die Sportmedizin, um das angegriffene Immunsystem von Leistungssportlern wieder aufzubauen. Denn Milzpeptide sind gut verträglich und können keine allergischen Reaktionen auslösen wie andere Wirkstoffe (z.B. Echinacin), die das Immunsystem aufbauen. Bis der Infekt ausgeheilt ist, müssen die Sportler auf ihre Aktivitäten verzichten. Es droht sonst schlimmstenfalls eine lebensgefährliche Herzmuskel-Entzündung.
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