 | Verengung der Arterie |
Anonymous schreibt "Dabei ist sie längst zur Routine geworden. In Deutschland wurden 2004 über 220.000 Stents eingesetzt. Der Eingriff dauert meist nur eine Viertelstunde und ist so unkompliziert, dass die Patienten in der Regel schon am folgenden Tag nach Hause entlassen werden. Was viele Betroffene jedoch nicht wissen: Die Qualität des eingesetzten Stents ist entscheidend für den Therapieverlauf nach dem Eingriff.
Bei rund 30 Prozent aller Stentpatienten verschließt sich das Gefäß innerhalb weniger Monate erneut, so dass weitere Eingriffe nötig werden. Ursache dafür ist ein übermäßiges Zellwachstum in dem gestützten Gefäß - eine Art Abstoßungsreaktion des Körpers. Medikamenten-freisetzende Stents können diese erneuten Gefäßverschlüsse verhindern. In Studien haben sich Stents mit dem Wirkstoff Sirolimus als besonders wirkungsvoll erwiesen: Bei nur fünf von 100 Patienten, die einen Sirolimus-freisetzenden Stent erhalten hatten, waren erneute Behandlungen nötig. Ein echter Fortschritt für die Therapie, der den Patienten und das Gesundheitsbudget gleichermaßen schont.
Die koronare Herzkrankheit gehört in den Industrieländern zu den häufigsten Todesursachen. 340.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an den Folgen dieser Erkrankung. Zu den Hauptursachen gehören verengte Herzkranzgefäße, die durch Ablagerungen blockiert werden. Der Zustand der Gefäße wird im Herzkatheterlabor untersucht. Bei starken Verengungen wird häufig direkt eine Gefäßstütze (Stent) eingesetzt - ein winziges Metallröhrchen, das ein verengtes Gefäß dauerhaft offen hält.
Viele Patienten sehen der Prozedur im Herzkatheterlabor mit gemischten Gefühlen entgegen.
Verengung der Arterie
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